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Jan Schenck Fotografie

Früchte des Zorns

“Musik allein hat noch keine Gesellschafts”ordnung” umgeworfen. Aber beim Musikhören packen Dich Gefühle, Du spürst, dass Du lebst.
Über die Musik lassen sich Inhalte erzählen; es finden sich Leute zusammen, denen diese etwas sagen und die sich darüber austauschen. Dies fördert die Kommunikation und das Gefühl und Wissen, nicht allein zu sein.
Unsere Lieder sind die Verknüpfung von Texten, in denen wir klar benennen wollen, was uns quält, und einer Musik, die emotional berührt. Unsere Musik als Früchte des Zorns zeigt uns mit unserer Trauer und unserer Wut angesichts des alltäglich Gesehenen und Erlebten, wie zum Beispiel rassistische oder sexistische Übergriffe. Durch viele Mails und Briefe wissen wir, dass es viele andere Menschen gibt, die sich in unseren Texten und der Musik wiederfinden. Wir fühlen uns voneinander verstanden. Das ist der erste Schritt.
Nun kommt’s drauf an, was mensch damit macht. Trauer und Wut – und die Benennung derselben – können Impulse geben, etwas zu verändern. Es geht nicht darum, den Frieden in Dir selbst in einer katastrophalen Umwelt zu finden, sondern die Ursachen für das Elend herauszukristallisieren, um sie zu bekämpfen und zu “beheben”… Leider gibt’s dafür auch kein Patentrezept.
Für uns ist auch wichtig, herauszufinden, was wir eigentlich wollen, und was uns das Leben lebenswert macht.”

fruechtedeszorns.net


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